Bibliophile Freunde

Berliner Bibliophilen Abend
   
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Bibliophile Freunde

Bibliophile Freunde nannten sich Mitglieder des Berliner Bibliophilen Abend, die sich ab ca. 1927 alle 14 Tage in einem kleinen Kreis,  jeweils in einer stets wechselnen Privatwohnung in Berlin, zu Gesprächen versammelten.

Nach der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler war der BBA die erste Bibliophilen-Vereinigung, die alle Mitglieder jüdischen Glaubens aus der Vereinigung ausschloss. Ca. 1941 wurden die Treffen eingestellt, weil einzelne Nicht-Juden um Ihr Leben fürchteten.

 

Zu den Treffen der Bibliophilen Freunde wurden meist kleine Broschüren bzw. Einblattdrucke, aber auch Handpressendrucke (z. B. Officina Serpentis) verteilt. Meist mit dem Druckvermerk "BF", "Bibliophile Freunde" etc. Die Stifter haben sich meist hinter Monogrammen verborgen (Beispiel: "GL", "RS", "AH" etc.).

Die Drucke kommen meist bescheiden daher und werden auch von Antiquaren häufig nicht erkannt. Die Mitgliederliste (Abb. links) aus dem Nachlaß von Reinhold Scholem, die das Schicksal der Runde vor Augen führt, ist leider nicht vollständig. Auch der Hamburger Antiquar Dr. Ernst Hauswedell hat an den Treffen teilgenommen, wenn er denn in Berlin war.

 

(Hartmut Erlemann)

 

Wichtige Anmerkung:

Der Verfasser dieser Zeilen, Antiquar in Eutin, befasst sich seit längerem mit der Geschichte des BBA und der Bibliophilen Freunde und ist immer an BF-Drucken interessiert. Anfragen oder Angebote bitte per E-Mail.

 
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