Berliner Bibliophilen Abend
   
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Veranstaltungen 2012
10.12.2012
Adventskaffe mit Vorstellung von Neuerwerbungen

Diese traditionelle Veranstaltung in der Geschäftsstelle der Goethe-Gesellschaft Berlin, die auch immer mit dem persönlichen Kennenlernen der neuen Mitglieder verbunden ist, gab Gelegenheit, Bücher vorzuzeigen, an denen wir uns in diesem Jahr besonders erfreuten und die wir bisher noch nicht vorgestellt haben - Neuerwerbungen oder auch Entdeckungen im eigenen Bücherschrank.
Anlässlich dieser Veranstaltung konnte den Mitgliedern des BBA die Jahresgabe übergeben werden, eine Vorzugsausgabe des Titels "Frans Haacken. Zeichner zwischen 3 Welten" mit einem autorisierten Handabzug eines Haacken-Linolschnitts aus dem Jahr 1932. Es ist die erste umfassende Biographie zum vergessenen? Brecht-Grafiker und Kinderbuchgestalter.
Haus Schubert, Fischottersteig 7, Berlin-Grunewald
19.11.2012 weitere Angaben auf www.pirckheimer-gesellschaft.org
Jutta Osterhof - Eberhard Schlotter, Bücher und Mappenwerke


In einem Dia-Vortrag stellte Frau Osterhof das graphische Werk von Eberhard Schlotter in Büchern und Mappenwerken vor. Im Anschluss konnten die Teilnehmer des Abends (fast) alle vorgestellten Titel in einer, speziell für den heutigen Abend aufgebauten, Ausstellung betrachten, darunter die Luxusausgaben mit Lucians Hetärengesprächen mit 17 Farbradierungen oder Arno Schmidts Seelandschaft mit Pocohontas, zu der "es" 17 Radierungen schuf, oder die gefragten Einblattdrucke, die ebenfalls bei The Baer Press erschienen. Beeindruckender Höhepunkt der Ausstellung war die Kassette Schwarze Spiegel, zehn Ver=Ätzungen zu einer Erzählung von Arno Schmidt mit 10 Radierungen und einer eingelegten Radierplatte aus diesen Motiven, erschienen in der Galerie Stübler. Den Teilnehmern des Abends wurde deutlich, was Eberhard Schlotter über sich selbst sagte: ..."es" malt und malt und malt.
Bezirksmuseum Charlottenburg, Villa Oppenheim
15.10.2012
Vor dem BBA stellten Frau Diplom-Bibliothekarin Birgit Rehberg-Reichenbach und Frau Ministerialrätin Annette Schlag die persönliche Bibliothek Gustav Radbruchs (1878 - 1949) anhand von kleinen Leseproben und Buchvorstellungen aus der Justizhistorischen Sammlung vor und gaben Einblicke in Leben und Werk des Rechtsphilosophen und ehemaligen preußischen Justizministers.
 Bundesministerium der Justiz, Mohrenstraße 37, 10117 Berlin
17.9.2012 weitere Angaben auf www.pirckheimer-gesellschaft.org
Ulrich Goerdten - Julius Stindes Nachahmer und Plagiatoren
Unbekannte Episoden der literarischen Piraterie

Wir hörten über die Familie Buchholz, die kurz nach dem erfolgreichen Erscheinen der "Buchholzens in Italien" (Verlag Freund & Jeckel) auch unautorisiert als "Buchholtzens in Paris" (mit "tz", Arthur Mennell im Verlag Unflad) auftauchten und weshalb sich Julius Stinde gegen weitere Nachahmer wehren musste, die die Familie Buchholz u.a. in Breslau, im Riesengebirge oder in Amerika auftauchen ließen oder sie dorthin schicken wollten und den Stoff als Boulevardstück ins Theater brachten. Bei einer letzte Ankündigung der "Wilhelmine Buchholz in Königsberg" handelt es sich dann vermutlich um einen Jux von Stinde selbst, der den Literaturwissenschaftlern lange zu schaffen machte.
Der Vortrag wurde durch zahlreiche Titel und Zimelien aus der Sammlung Goerdten illustriert und Interessenten konnten neben weiteren Editionen eine vom Referenten herausgegebene Neuausgabe eines frühen Romans von Stinde erwerben: "In eiserner Faust. Ein Polizeiroman aus der neuesten Zeit".

  Bezirksmuseum Charlottenburg, Villa Oppenheim
11.8.2012

Werner Bader


Jahresexkursion nach Nennhausen, dem Wohnort von Caroline und Friedrich de la Motte Fouqué in den Jahren 1802 bis 1831 und zur "Bibliothek im Grafenstall" in Görne von Werner Bader*.

* Werner Bader ist ein leidenschaftlicher Brandenburger, geb. 1922 in Haidemühl bei Spremberg. 1941 Sturzkampfbomberpilot, 3mal abgeschossen, nach dem Krieg Studium an der Humboldt Universität zu Berlin, Wechsel an die Freien Universität, seit 1946 als Journalist tätig.
Seit 1950 in Führungspositionen in der Landsmannschaft, seit 1972 im Vorstand der Stiftung "Ostdeutscher Kulturrat", bis 1999 Bundessprecher der Landsmannschaft Berlin - Mark Brandenburg, heute Vorsitzender des Kulturfördervereins Mark Brandenburg. Träger u.a. des Großes Bundesverdienstkreuzes, der Goldene Ehrennadel des Bundes der Vertriebenen und weiterer Orden und Ehrenzeichen.


weitere Fotos und Diashow
© Abel Doering
25.6.2012 um 19:00 Uhr

Kassette mit Ledereinband


Besuch bei unserem Mitglied Ria Tiemeyer - „Ein Blick hinter die Kulissen: Besondere Bucheinbände und Restaurierungsaufgaben“

 

 

Atelier für Einbandkunst und Restaurierung Ria Tiemeyer, Pariser Straße 15, 10719 Berlin
21.5.2012 um 19.00 Uhr


weitere Angaben auf www.pirckheimer-gesellschaft.org
Am heutigen 115sten Geburtstag von Conrad Felixmüller sprach Herr Hans-Jürgen Wilke über den Druck eines Katalogs zur Ausstellung 1973 und damit über die Bekanntschaft mit diesem Künstler und den Beginn seiner Leidenschaft für dessen Œuvre.
Hierbei ging er detailliert auf die Anforderungen an ihn als Drucker und die Besonderheiten bei der Herstellung dieses im Buchdruck gefertigten Katalogs ein und schilderte die zu beachtenden Hürden im Druckprozess der 70ger, vor denen heute nur noch kleineren Druckereien stehen, die das Handwerk des Druckers noch in traditioneller Form ausüben.

weitere è Informationen
 

Bezirksmuseum Charlottenburg, Villa Oppenheim
20.5.2012
 
weitere Angaben auf www.pirckheimer-gesellschaft.org
  Der BBA nahm gemeinsam mit der  Pirckheimer-Gesellschaft am 3. Antiquariatstag im Hotel Ellington teil.
Unser Mitglied Uwe Domke war mit einem eigenen Stand vertreten.
23.4.2012 um 19.00 Uhr


Die Kunsthistorikerin und Bibliothekarin Frau Caroline Jahn sprach über „Die Künstler-Archive des Georg-Kolbe-Museums“, zeigte einzelne Originale aus dem Depot und unternahm mit uns einen virtuellen Rundgang durch die einschlägige frühere Ausstellung „Briefgeheimnisse“.

weitere è Informationen

Georg-Kolbe-Museum, Sensburger Allee 25, 14055 Berlin
26.3. 2012, 18:30 Uhr


Mitgliederversammlung

Nach Bericht des Vorsitzenden und des Schatzmeisters wurde der alte Vorstand für weitere 3 Jahre im Amt bestätigt.

Danach berichtet unser zukünftiges Mitglied Herr Roland Templin von überraschenden Funden aus seiner Bibliothek unter dem Thema "Spurensuche – Jakob Haringer am Abgrund, Ret Marut im Untergrund und weitere Funde in gesammelten Schriften. Von Geschichten die eine Widmung, ein Zettel, ein Foto oder eine handschriftliche Notiz erzählen können."

Bezirksmuseum Charlottenburg, Villa Oppenheim
27.2. 2012, 19:00 Uhr

weitere Angaben auf www.pirckheimer-gesellschaft.org
Frau Carola Pohlmann, Leiterin der Kinderbuchabteilung der Staatsbibliothek und Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft, stellte unter dem Titel: „Včera i segodnja (Gestern und heute)“ Kinderbücher von russischen Künstlern zwischen Jugendstil und Konstruktivismus vor.
Dabei ging sie im besonderen auf russische Illustratoren ein, die in der der UdSSR und im Exil der Zeit zwischen 1922, also in der Erholung der jungen Sowjetunion nach den Folgen von Weltkrieges und Intervention bis zum Beginn der stalinistischen Zeit wirkten. Frau Pohlmann konnte einige Exponate aus dem Depot der Staatsbibliothek vorstellen, musste aber auch Lücken im Bestand konstatieren, die aufgrund des seit den 90gern bei Sammlern stark gestiegenen Interesses an Kinderbüchern der russischen Avantgarde wohl schwer zu schließen sein werden.
 
Bezirksmuseum Charlottenburg, Villa Oppenheim
16.1. 2012, 19:00 Uhr


weitere Angaben auf www.pirckheimer-gesellschaft.orgHerr Ulrich Goerdten  stellte neue Interpretationen zu Arno Schmidt vor, hauptsächlich zu dessen „Ländliche Erzählungen“.
Fünf Tage vor der offiziellen Eröffnung konnten wir im neuen Domizil Villa Oppenheim des Heimatmuseum Charlottenburg den Untersuchungen Goerdtens, insbesondere zu „Der Sonn` entgegen ...“, Untersuchungen, die 2011 unter dem Titel  „Arno Schmidts "Ländliche Erzählungen": sechs Interpretationen“ erschienen, lauschen und uns durch seine umfangreich recherchierten und auf den ersten Blick gewagt anmutenden Assoziationen und Deutungen zum Text Arno Schmidt anregen lassen.
Am Ende war Allen „alles andere als klar“ (Illigner), für viele aber auf jeden Fall ein Anlass gegeben, sich wieder einmal auf Arno Schmidt einzulassen und ihn nicht nur erneut, sondern auch neu zu lesen.

Bezirksmuseum Charlottenburg, Villa Oppenheim

weitere è Informationen

 
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